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Das aktuelle Wetter und Temperaturen in Deutschland

 

 
Verflixt, wenn nur dieser Text erscheint, dann hat DWD mal wieder den Link zum Wetterbild geändert ;-)
 

Deutschlandwetter aktuell
Wettervorhersage Deutschland
Wettervorhersage Baden-Württemberg
Warnlagebericht für Deutschland
Warnlagebericht für Baden-Württemberg
Wochenvorhersage vom DWD
 

Beschreibung von Sturmstärken :

  • Stürmischer Wind        (Bft 8 / bis 74 km/h),
  • Sturmstärke                 (Bft 9 / bis 88 km/h),
  • schwere Sturmböen     (Bft 10 / bis 102 km/h),
  • orkanartige Böen         (Bft 11 / bis 117 km/h)
  • Orkan                           (Bft 12 / über 117)
 

Deutschlandwetter aktuell

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Freitag, 11.05.2012, 11:30 Uhr

Deutlicher Temperaturrückgang!

Offenbach, Freitag, den 11.05.2012, 11:30 Uhr -
Eine Kaltfront zieht über Deutschland hinweg nach Südosten. Sie verdrängt die schwülwarmen Luftmassen und führt Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa. Nachdem Freitagfrüh Tiefsttemperaturen von zum Teil mehr als 20 Grad C zu verzeichnen waren, sacken die Temperaturen am Wochenende deutlich ab. Die Höchstwerte werden nur noch zwischen 10 und 15 Grad C liegen. Vor allem in den Nächten wird es kalt. 1 bis 5 Grad C werden die Minima sein. Stellenweise wird sogar leichter Luftfrost erwartet, Bodenfrost kann sogar vermehrt auftreten. Dabei ist es aber in vielen Teilen Deutschlands nicht unfreundlich. Bei einem Wechsel zwischen Sonne und Wolken kommt es kaum noch zu Schauern. Lediglich am Alpenrand hält sich zunächst noch starke Bewölkung und es regnet länger andauernd.
Erst zum Wochenbeginn werden die Temperaturen allmählich wieder steigen.  

Das erklärt Dipl.-Met. Helmut Malewski  von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
 




 

 

Wettervorhersage Deutschland

Heute setzt sich im Norden wechselnde Bewölkung mit einzelnen Schauern durch. Nach Süden und Südosten scheint anfangs noch die Sonne, später kommt es dort wie schon in der Mitte zu schauerartigen Niederschlägen und Gewittern, die örtlich mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen und vor allem im Osten und Süden vereinzelt auch Unwettercharakter haben können. Die Höchstwerte erreichen im Nordwesten nur noch 13 bis 17 Grad, sonst 18 bis 25 Grad, im Osten und Süden nochmals 26 bis 31 Grad. Der Wind weht im Norden mäßig bis frisch mit Sturmböen im Küstenbereich, sonst von starken Gewitterböen abgesehen schwach bis mäßig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen.
In der Nacht zum Samstag regnet es im Südosten und in Alpennähe noch, anfangs sind auch noch Gewitter möglich. Sonst ist es teils wolkenarm, vereinzelt sind Schauer möglich. Die Temperatur sinkt im Norden auf 10 bis 4, im Süden auf 15 bis 10 Grad.

Am Samstag regnet es südlich der Donau, in Alpennähe auch länger andauernd. Sonst ist es wechselnd bewölkt, nur vereinzelt kommt es zu Schauern. Die Temperaturmaxima erreichen nur noch 10 bis 16 Grad. Der Wind weht meist mäßig aus West bis Nordwest, an der Küste und im höheren Bergland sind Sturmböen möglich.
In der Nacht zum Sonntag ist es gering bewölkt oder klar. Lediglich an den Alpen halten sich noch Wolken mit Regen. Die Luft kühlt sich auf 7 bis 2 Grad ab, im Bergland sowie in ungünstigen Lagen kann es leichten Frost oder zumindest Bodenfrost geben.

Am Sonntag ist es heiter bis wolkig, im Nordosten sind noch vereinzelte Schauer möglich. Es bleibt kühl mit Tageshöchstwerten zwischen 10 und 16 Grad, lediglich im Oberrheingraben steigt die Temperatur bis 18 Grad. Dabei weht ein schwacher bis mäßiger, in Höhenlagen frischer Wind aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag bleibt es bei verbreitet klarem Himmel trocken. Dabei kühlt es auf 7 bis 2 Grad ab. Stellenweise besteht nochmals die Gefahr von Luft- und/oder Bodenfrost. Der Wind weht meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Am Montag scheint zunächst verbreitet die Sonne. Von Nordwesten wird es im Tagesverlauf aber immer wolkiger und von der Nordsee setzt später Regen ein, der sich allmählich süd-südostwärts ausbreitet. In weiten Teilen Süddeutschlands bleibt es wahrscheinlich aber noch ganztägig trocken und freundlich. Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen 12 und 17 Grad, bei längerem Sonnenschein lokal auch etwas darüber.
In der Nacht zum Dienstag kühlt die Luft auf 9 bis 3 Grad ab. Es weht ein schwacher, nach Norden hin teils mäßiger, an der See auch frischer Südwest- bis Westwind.




 

Wettervorhersage Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 11.05.2012, 11:30 Uhr

Heute sonnig, nachmittags zunächst im Bergland, später von Nordwesten
her Schauer und teils kräftige Gewitter. Nachts Regen, Samstag
Wetterberuhigung.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag ist es teils sonnig, teils wolkig und über dem
Bergland können sich erste Schauer und Gewitter entwickeln. Erst am
späten Nachmittag und Abend kommen dann von Nordwesten her vermehrt
Schauer und teils kräftige Gewitter auf, die örtlich mit Starkregen,
Sturmböen und Hagel einhergehen können, auch einzelne unwetterartige
Entwicklungen sind nicht auszuschließen. Die Höchstwerte bewegen sich
zwischen 25 Grad in höheren Lagen und 31 Grad am Oberrhein. Der Wind
kommt zunächst aus Südwest, dreht zum Abend hin auf West bis Nordwest
und frischt böig auf, bei Gewittern kommt es zu Sturmböen.

In der Nacht zum Samstag klingen die Gewitter allmählich ab, es fällt
aber weiterer, teils schauerartig verstärkter Regen, der im Norden in
der zweiten Nachthälfte allmählich schwächer wird. Die Luft kühlt auf
14 bis 8 Grad ab. Der mäßige Nordwest- bis Nordwind frischt zeitweise
böig, im Bergland auch stark böig auf. 

Am Samstag muss im Süden noch mit zum Teil kräftigem und schauerartig
verstärktem Regen gerechnet werden, der nur langsam nach Südosten
abzieht. In der Nordhälfte klingen letzte Regentropfen vormittags ab
und die Bewölkung lockert im Tagesverlauf auf. Die Höchstwerte liegen
nachmittags zwischen 10 Grad im Bergland und 18 Grad im Rheintal. Der
nördliche Wind weht mäßig und lebt in Böen zeitweilig auf.

In der Nacht zum Sonntag fällt im Südosten bei anfangs stärkerer
Bewölkung etwas Regen, sonst klart es zunehmend auf und bleibt
trocken. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen 5 Grad im Rheintal und 0
Grad im Bergland. In ungünstigen Lagen ist Bodenfrost möglich. 

Am Sonntag gibt es bei meist lockeren Wolken viel Sonnenschein und es
bleibt trocken. Die Höchsttemperatur erreicht um 10 Grad im Bergland
und bis 17 Grad im Rheintal. Der Wind weht schwach bis mäßig aus
nordöstlichen Richtungen.

In der Nacht zu Montag ist der Himmel klar. Die Tiefstwerte liegen
zwischen 4 Grad im Rhein-Neckar-Raum und -1 Grad in ungünstigen
Lagen. Gebietsweise muss mit Bodenfrost gerechnet werden. 

Der Montag bringt einen Mix aus Sonnenschein und Wolken, die zum
Abend im Norden auch dichter sein können. Bei Höchstwerten von 14 bis
20 Grad bleibt es voraussichtlich trocken. Dazu weht ein schwacher
bis mäßiger Wind aus variablen Richtungen.

In der Nacht zum Dienstag zeigt sich der Himmel teils bewölkt, teils
klar. Lediglich im Norden kann es ein wenig tröpfeln. Die Temperatur
geht auf 10 bis 2 Grad zurück, in ungünstigen Lagen kann es erneut
Bodenfrost geben. 

 


Warnlagebericht für Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 11.05.2012, 11:32 Uhr

Im Norden und in einigen höheren Mittelgebirgslagen Wind- und
Sturmböen. Im Tagesverlauf von West nach Südost übergreifend
Gewitter, stellenweise unwetterartig.


Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Samstag, 12.05.2012, 11:00 Uhr:

Eine Kaltfront aus Nordwest greift vom Nordwesten Deutschlands
südostwärts über und erreicht in der Nacht zum Samstag die Alpen. Auf
ihrer Rückseite fließt deutlich kältere Luft zu uns.
Im Vorfeld kann es besonders im Osten und Süden nochmals kräftig
aufheizen, ehe dann wie schon im mittleren Deutschland in der zweiten
Tageshälfte dort starke Gewitter aufkommen, die mit Starkregen, Hagel
und Sturmböen einher gehen können, vor allem im Osten und Süden sind
örtlich eng begrenzt stellenweise auch Unwetter möglich.
Entsprechende Warnungen werden zeitnah ausgegeben.

Vor allem im Norden frischt der Wind auf. Es sind auch im nördlichen
Flachland starke Windböen zu erwarten. Auf den Bergen und an der
Küste sind auch Sturmböen möglich.
In der kommenden Nacht schwächen sich die Gewitter ab. Danach setzt
allmählich eine Wetterberuhigung ein.

Warnung vor Wind- und Sturmböen:
Auf dem Brockenplateau teils Sturmböen bis Stärke 10), sonst in
einzelnen Höhenlagen Windböen bis 60 km/h (Stärke 7). Im
nordwestlichen und nördlichen Binnenland Windböen bis 60 km/h.
 


 

 

Warnlagebericht für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 11.05.2012, 10:30 Uhr

Heute sonnig, nachmittags zunächst im Bergland, später von Nordwesten
her Schauer und teils kräftige Gewitter. Nachts Regen, Samstag
Wetterberuhigung.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis
Samstag, 12.05.2012, 10:30 Uhr:

Von Südwesten her strömt heute noch warme und feuchte Luft nach
Baden-Württemberg. Kommende Nacht überquert uns dann die Kaltfront
eines von den Britischen Inseln nach Skandinavien ziehenden
Tiefdruckwirbels. Dahinter weht erheblich kältere Meeresluft
arktischen Ursprungs zu uns.

Heute können sich nach einem sonnigen Start am Nachmittag im Bergland
erste Schauer und Gewitter entwickeln, am späten Nachmittag und Abend
kommen dann von Nordwesten her Schauer und teils kräftige Gewitter
auf. Diese werden örtlich von Starkregen bis 25 Liter pro
Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen bis 85
km/h begleitet, einzelne unwetterartige Entwicklungen sind nicht
auszuschließen.

Kommende Nacht gehen die Schauer und Gewitter in schauerartig
verstärkte Regenfälle über. Vor allem in den südlichen Landesteilen
kann es dabei örtlich zu Starkregen mit Mengen bis 20 Liter pro
Quadratmeter in 3 Stunden kommen.

 




 

Wochenvorhersage Wettergefahren Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 11.05.2012, 11:00 Uhr

Am Wochenende nach deutlicher Abkühlung Nachtfrostgefahr. An der
Küste zeitweise Sturmböen.

Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Samstag, 12.05.2012, 24:00 Uhr

Am Samstag im Süden teils kräftiger Regen, aber sehr wahrscheinlich
keine warnrelevanten Niederschlagsmengen. Im Norden und Nordosten
auffrischender Wind, bis ins nordöstliche Binnenland teils mit
stürmischen Böen, an der Küste Sturmböen möglich. In der Nacht zum
Sonntag verbreitet leichter Frost oder zumindest Bodenfrost
wahrscheinlich.

Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Dienstag, 15.05.2012

Am Sonntag stellenweise leichter Frost (Eisheilige), sonst
wahrscheinlich keine Wettergefahren.

Am Montag an der Nordsee Sturmböen möglich.

Am Dienstag an den Küsten Sturmböen wahrscheinlich. Darüber hinaus im
Norden kurze Gewitter mit Sturmböen möglich.

Ausblick bis Donnerstag, 17.05.2012

Am Mittwoch und Donnerstag vorübergehend Wetterberuhigung, ohne
Wettergefahren.




 

Quelle :

externer Link Deutscher Wetterdienst